Wenn Kinder anfangen, sich für Dinosaurier, Fossilien oder Tiere aus aller Welt zu interessieren, ist das Museum für Naturkunde in Berlin ein naheliegendes Ziel. Das Museum ist komplett indoor und eignet sich gut für einen längeren Besuch.
Schon in der großen Eingangshalle steht ein riesiges Dinosaurierskelett, das viele Kinder direkt in den Bann zieht. In den Ausstellungen folgen dann weitere Skelette, Fossilien, präparierte Tiere, Mineralien und Meteoriten. Manche Räume wirken fast wie wissenschaftliche Schatzkammern mit dicht gefüllten Vitrinen. Besonders auffällig ist die Sammlung von Tieren in Glasgefäßen sowie die Vielzahl an ausgestellten Tierpräparaten aus verschiedenen Lebensräumen.
Die Ausstellung folgt eher einem klassischen Museumsaufbau: viele Objekte, Beschriftungen und Hintergrundinformationen. Kinder, die bereits lesen können oder sich für Naturwissenschaften interessieren, finden hier deutlich mehr Zugang als sehr junge Kinder. Zum Mitmachen oder Anfassen gibt es nur wenige Stationen.
Das Museum ist groß und weitläufig, sodass man leicht einige Zeit zwischen Dinosauriern, Fossilien und Sammlungen verbringt. Rucksäcke werden am Eingang meist in der Garderobe abgegeben. In einem Café im Gebäude lässt sich zwischendurch eine Pause einlegen. An Wochenenden und Feiertagen wird es deutlich voller, unter der Woche ist es oft entspannter.
Ein Besuch lohnt sich besonders für Kinder im Grundschulalter oder ältere Dino- und Naturfans. Für jüngere Kinder funktioniert der Rundgang eher als Staunen und Schauen als als aktives Entdecken.
Bildnachweis: (c) Thomas Rosenthal
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